Eine Geschichte voller Leben
Seit 1910 steht das Hotel Viktoria Luise für die Gastfreundschaft des Harzes. Entdecken Sie die bewegte Geschichte eines außergewöhnlichen Hauses.
Direkt neben der weltberühmten Stabkirche von Hahnenklee, mit Blick auf den malerischen Kranichsee, thront seit über einem Jahrhundert ein architektonisches Juwel: das Hotel Viktoria Luise.
Benannt nach Prinzessin Viktoria Luise von Preußen (1892-1980), der einzigen Tochter Kaiser Wilhelms II., verkörpert das Hotel die Eleganz und den Charme der wilhelminischen Epoche. Seine prachtvolle Holzfassade im typischen Harz-Stil machte es einst zum "ersten Haus am Platze".
Die Zeitreise
Das erste Haus am Platze
Das Hotel Viktoria Luise wird erbaut - benannt nach Prinzessin Viktoria Luise von Preußen. Mit seiner prächtigen Holzfassade wird es schnell zum Wahrzeichen von Hahnenklee.
Goldene Zeiten
Das Hotel erlebt seine Blütezeit. Gäste aus ganz Deutschland kommen, um die Harzluft zu genießen und den Blick auf die berühmte Stabkirche zu bewundern.
Wechselvolle Jahre
Nach dem Krieg erlebt das Hotel verschiedene Nutzungen. Die ursprüngliche Pracht verblasst, doch die Substanz bleibt erhalten.
Dornröschenschlaf
Das Hotel steht leer und verfällt zusehends. Für viele scheint es nur noch ein "Lost Place" zu sein - ein trauriges Relikt vergangener Zeiten.
Fred entdeckt das Juwel
Fred Kiesewetter verliebt sich in das heruntergekommene Hotel. Wo andere nur Verfall sehen, erkennt er das Potenzial. Er kauft das Gebäude mit der Vision, es zu neuem Leben zu erwecken.
Der Traum nimmt Form an
Fred beginnt mit der behutsamen Sicherung und Dokumentation. Jedes Detail wird erfasst, Pläne für die originalgetreue Restaurierung entstehen.
Ein schmerzlicher Verlust
Fred Kiesewetter verstirbt unerwartet. Sein Traum scheint in weite Ferne zu rücken. Doch seine Familie gibt nicht auf.
Der Tag der offenen Tür
Hunderte Besucher strömen zum ersten öffentlichen Event. Die überwältigende Resonanz zeigt: Hahnenklee liebt sein Hotel. Der Beschluss fällt, einen Förderverein zu gründen.
Der Förderverein entsteht
Die "Freunde vom historischen Hotel Viktoria Luise in Hahnenklee e.V." werden gegründet. Freds Traum lebt weiter - getragen von einer wachsenden Gemeinschaft.
Gemeinsam in die Zukunft
Mit Ihrer Hilfe arbeiten wir daran, die historische Fassade originalgetreu zu restaurieren. Jede Spende bringt uns dem Ziel näher.
Freds Vermächtnis
"Dieses Hotel gehört nicht uns. Es gehört Hahnenklee, dem Harz, allen die es lieben. Wir sind nur die Hüter für eine Weile."
— Fred Kiesewetter (08.09.1967–18.03.2022)
Fred Kiesewetter war kein gewöhnlicher Investor. Er war ein Visionär, der in dem verfallenen Hotel nicht das Ende, sondern einen Neuanfang sah. Mit Leidenschaft und Hingabe widmete er sich der Aufgabe, dieses kulturelle Erbe zu bewahren.
Nach seinem unerwarteten Tod am 18. März 2022 stand das Projekt auf der Kippe. Doch seine Frau Nina Meryam und die Familie entschieden sich, seinen Traum weiterzuführen. Mit der Gründung des Fördervereins wurde Freds Vision zu einer gemeinsamen Mission.
Heute tragen hunderte Förderer diesen Traum mit. Werden auch Sie Teil dieser besonderen Geschichte.
Nachbar der Stabkirche
Das Hotel Viktoria Luise teilt seinen Standort mit einem der bemerkenswertesten Bauwerke Norddeutschlands: der Gustav-Adolf-Stabkirche.
Die 1908 eingeweihte Kirche ist eine von nur wenigen Stabkirchen außerhalb Norwegens und zieht jährlich tausende Besucher an. Gemeinsam bilden Kirche und Hotel ein einzigartiges Ensemble der Harz-Architektur.
Wenn die Glocken der Stabkirche läuten, erklingt auch ein Gruß an das alte Hotel – zwei Nachbarn, die seit über einem Jahrhundert Seite an Seite stehen.
[Foto: Stabkirche Hahnenklee]
Schreiben Sie Geschichte mit
Die nächsten Kapitel der Geschichte des Hotel Viktoria Luise werden von Menschen wie Ihnen geschrieben. Werden Sie Teil dieser einzigartigen Erzählung.